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Mach doch mal eine Pause!

Ihr habt sicherlich schon einmal von Achtsamkeit und Entschleunigung gehört. Gerade in der Herbst- und Winterzeit bietet sich ein ruhiger Abend zu Hause mit einem Buch oder einem köstlichen Marshmallow-Kakao an. Was ich jedoch als herausfordernd in Sachen Achtsamkeit empfinde, ist die Umsetzung an turbulenten Tagen, an denen reine Performance gefordert ist, wo das Tempo zählt!


Apropos Tempo: Mit 32 Jahren habe ich immer noch keinen Führerschein, also reise ich meistens mit der Bahn zu meinen Veranstaltungen. Da man gut weiß, wie sehr man sich auf die Pünktlichkeit der Bahn verlassen kann, plane ich immer genügend Pufferzeit ein. Mich zu einem Event zu verspäten und die Leute warten zu lassen, ist meine absolute Horrorvorstellung! So entstehen zwangsläufig Zeiträume vor den Veranstaltungen, die ich sinnvoll nutzen möchte. Anstatt mich darüber zu ärgern, wie viel Zeit dabei "verloren" geht, habe ich beschlossen, die Pausen sinnvoll zu nutzen und meinem Körper und Geist etwas Gutes zu tun.


Daraus sind folgende Routinen und Regeln entstanden, die ich gerne teilen möchte. Vielleicht habt auch ihr in eurem Alltag mit erzwungenen Pausen zu tun und könnt euch von meinen Gedanken inspirieren lassen:



  1. Dehnung gegen Rückenschmerzen auf der Damentoilette! Das ist mein Game-Changer, auch wenn Leute zuschauen. Da ich oft stundenlang am Stück sitze und zeichne, ohne eine längere Pause zu machen, möchte ich Schmerzen vermeiden. Ein paar einfache Dehnübungen machen am Ende des Tages den Unterschied aus. In dieser Zeit kann ich meinen Körper kurz spüren, den Grad der Müdigkeit einschätzen und mich auf das stundenlange Illustrieren vorbereiten.

  2. Zeig mir deinen besten Kaffee, du neue Stadt! Da ich meistens irgendwo außerhalb meiner Wahlheimat Stuttgart unterwegs bin, entdecke ich die schönen Ecken Deutschlands und habe die Möglichkeit, dort Cafés zu erkunden. Ich bin die größte Kaffee-Liebhaberin, die ihr euch vorstellen könnt! Sich 20 Minuten Zeit für einen leckeren Mocca in Mannheim oder einen belebenden Flat White in Köln zu nehmen, fühlt sich sofort nach Urlaub an!

  3. Wo bin ich heute? Was gibt es hier zu entdecken? Auch außerhalb der Cafés kann ich bei gutem Wetter die Stadt erkunden, einen Spaziergang machen, am Fluss sitzen, die Sonne auf mein Gesicht scheinen lassen... Ich liebe es einfach!

  4. Übung macht den Meister... Ich habe immer einen kleinen Übungsblock in der Tasche, den ich schnell hervorholen kann, um vor der Veranstaltung ein paar Skizzen zu machen. So wärme ich mich auf, die Hand gewöhnt sich an die Stifte und Pinsel, und dann läuft es vor Ort reibungslos. Die Sängerinnen müssen auch vor ihrem Auftritt üben und sich warmsingen - bei mir ist es dasselbe, nur mit Stiften und Pinseln - ein paar Striche auf das Aquarellpapier ziehen - und schon ist der Schwung drin!

  5. Ich packe meinen Koffer und nehme mit... Nur das Wichtigste! Beim Packen meiner Tasche muss ich genau überlegen, was ich wirklich vor Ort brauche. Muss der silberne Stift wirklich mit? Oder dieses Tintenglas mit schimmernden Partikeln? Wie oft verwende ich sie wirklich? Ist es nicht viel wichtiger, mehr von den Grundmaterialien mitzunehmen, wie das "neutral tint", das für fast jede Hautfarbe benötigt wird, oder mehr Ersatzminen für den Druckbleistift? Alles muss logisch eingepackt werden, damit ich vor Ort weniger Stress habe und alles blitzschnell seinen Platz auf dem großen Holztablett findet. Man denkt oft, dass kreative Menschen keine Struktur haben. Ohne Struktur würde ich nicht überleben! Das, was von außen leicht und einfach aussieht, ist meistens im Detail durchdacht ;)

Und dann kann es losgehen... Die Besucher kommen, setzen sich vor mich und lassen sich zeichnen, entspannen sich und erleben einen besonderen Moment. Dafür gebe ich mein Bestes!

Bis bald auf einem neuen Event! Wenn ihr wissen möchtet, wo das nächste Event stattfindet und ihr vorbeikommen möchtet, folgt mir auf Instagram: inha_illustra

Und hier noch ein kleines Video (Link) zu meiner Pausen-Routine. Viel Spass damit!



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